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Die Schlei

Maasholm

Maasholm,  der erste landseitig zugängliche Hafen der Schlei liegt von der Ostsee kommend Steuerbord, kurz hinter dem Vogelschutzgebiet.

Schleimündung + Vogelschutzgebiet

 

Hier machten wir zunächst am inneren Molenkopf fest. Nach der ersten Nacht wollte ich mich sofort um einen angenehmeren Liegeplatz kümmern und suchte den Hafenmeister auf. Nach einem freundlichen Gespräch  hatte ich die frei Auswahl zwischen vier freien Liegeplatzen. Wir verholten uns dann bereits am Vormittag nach ganz vorne, zum Anfang der Stege.

Liegeplätze

Die kurzen Wege – naja – eher die kürzeren Wege – waren eindeutig von Vorteil. Der Weg bis zu den Sanitärgebäuden betrug aber immer noch ca. 100 m.  Die sauberen Anlagen wurden von uns aufgesucht, aber auch von Campern des nahegelegenen Wohnmobilparks. Von Nachteil war der parallel zu den Liegeplätzen verlaufende Parkplatz, weil wir durch die an- und abfahrenden Autos

Parklatz der Marina

abends geblendet wurden.  Konnte man aber gut verschmerzen.

Der Gemeindehafen ist für Sportboote und Fischereifahrzeuge konzipiert; außerdem legen noch regelmäßig Fährschiffe an und ein  Seenotrettungsboot ist stationiert. Unseren Hunger stillten wir auf dem Hafengelände

Hafengelände

an einem Imbiss, an einem Verkaufsstand für frische Fischprodukte oder in angrenzenden Lokalen. Eine kleine Eisdiele und ein Souvenir-Shop waren auch noch da. Nötige Lebensmittel,  frischen oder geräucherten Fisch, sowie Backwaren gab es nur wenige Meter weiter.

Alles das haben wir bereits am Freitag herausgefunden. War aber allerdings nicht so schwer, weil die ansehnliche  Hauptstraße

Hauptstraße

auch nicht soooo lang ist. Schön  fand ich allerdings, dass extra für uns am Samstag ein Hafenfest ausgerichtet wurde. Kaffee, Kuchen, Wurst, Steak, Musik, Tanz, Bier usw. Hat wirklich viel Spaß gemacht.

Sonntag kam Andrea mit dem Auto. Nun konnte unser gemeinsamer Urlaub auf der Schlei beginnen.

Als erstes besuchten wir per Pedes das Natur-Erlebnis-Zentrum, untergebracht auf dem Gelände einer ehemaligen Raketen-Versuchsanlage. Während draußen ein Gewitter mit Starkregen sein Unwesen trieb erweiterten wir unser Wissen über die hiesige Flora, Fauna und Geologie. Die nahegelegene Vogelwarte suchten wir ebenfalls auf. Leider wurde gerade keine Führung ins Vogelschutzgebiet angeboten, sodass wir uns das Gebiet nur von Weitem anschauen konnten.