Schleswig – Schlei

von Jörg Krüger am 13.01.2020 / in Allgemein

Auf nach Schleswig

Das nächste Ziel hieß Schleswig. Also los, los die Leinen und Maasholm erstmal den Rücken kehren. Es gilt die Schlei vom Wasser aus zu erkunden und da gibt es so einiges zu entdecken.

Hinweistafel Schlei

Schon nach kurzer Zeit drehen wir mit Manati vor der Klapp-Brücke in Kappeln ein paar Runden. Damit der Moment auch fotografisch festgehalten werden konnte, wurde Andrea zuvor an Land abgesetzt.

Warterunde

Ohne große Wartezeit ging es dann weiter.

Durchfahrt Klapp-Brücke Kappelngeschafft

Und schon nach wenigen Sekunden hatten wir das Bauwerk passiert. Nur Andrea fehlte noch an Bord, also noch mal anlegen und…..  weiter geht’s.

Andrea wieder an Bord nehmen

Die wunderschöne Landschaft und die darin eingebetteten schmucken Häuser kann man nur bestaunen.

Häuser an der SchleiLandschaft

Die Fähre bei Arnis war auch kein wirkliches Hindernis.

Fähre Arnis

Ich schenkte ihr die nötige Aufmerksamkeit, auch wenn das Panorama von Arnis mich hätte ablenken können.

Panorama von Arnis

Die Erinnerungen an den Kirchenbesuch und das Spazieren über die „Lange Straße“ von Arnis sind noch frisch. Mir gefällt das Panorama von Arnis auch aus dieser Perspektive.

Das nächste „Hindernis“ ist die betagte Klapp-Brücke von Lindaunis. Hätte aber ein wirkliches Hindernis sein können, weil die Brücke gerade erst wieder, nach einer notwendigen Reparatur, in Betrieb genommen worden war. Hier mussten wir etwas länger warten. Die Öffnungszeiten der beiden Brücken sind leider nicht gut aufeinander abgestimmt.

Klapp-Brücke Lindaunis

Als wir unter der Brücke durchfuhren, überkam mich schon ein beklemmendes Gefühl.

Klapp-Brücke Lindaunis

Ich dachte irgendwie an ein aufgeklapptes Waffeleisen und was wohl passieren würde, wenn das Ding jetzt einfach runterkracht. War ja gerade erst kaputt!

durchgekommen

Wie man sieht, bin ich heilfroh nicht als „Waffel“ geendet zu haben.

Ein paar Stunden später erreichten wir noch vor Sonnenuntergang den Stadthafen von Schleswig.

Schleswig Stadthafen

Schleswig’s Sehenswürdigkeiten

In Schleswig suchten wir als erstes das Schloss Gottorf auf. Das riesige Gemäuer kann gegen Bezahlung besichtigt werden.

Schloß Gottorf

Wir beschränkten uns auf den Innenhof und betrachteten die Baustile der verschiedenen Epochen.

Innenhor Schloß Gottorf

In der Nähe vom Schloß befindet sich der Gottorfer Barockgarten.

Wasserspiel vor dem Barockgarten

Obwohl wir unseren Chihuahua auf dem Arm trugen, wurden wir des Geländes verwiesen: „Hunde verboten!“ Schade eigentlich.

Der Besuch des St. Petri-Dom war schon ein wenig enttäuschend. Als wir da waren, fanden wir eine riesige Baustelle vor. Außen und Innen eingerüstet und mit Planen verhangen. Einzig der Altar war schön anzusehen.

St.-Petri-Dom

In der Altstadt um den Dom, mit den vielen Gassen und historischen Häusern befinden sich nette Restaurants.

Das mit den Gassen und den Häusern setzt sich im Fischer-Viertel Holm fort.

Fischerviertel Holm / Schleswig

Hier gruppieren sich die Fischerbehausungen um den zentralen Friedhof.

Friedhof Holm / Schleswig

Hinter den Häusern am Wasser befinden sich die Bootsstege der Fischer. Wie man sieht, wird hier auch heute noch gefischt.

Bootsstege

Die Aussicht vom Hafen über die Schlei ist einfach ein Genuss.

Aussicht

Für mich tat sich allerdings die Frage auf, wer solche Bauten in dieser reizvollen Landschaft genehmigt.

Upps

Haithabu

Gegenüber von Schleswig befindet sich der kleine Sportboothafen Haddeby mit einer schönen Sicht auf die Stadt.

Sicht auf Schleswig

Der Vereinshafen bietet ausreichende Sanitäranlagen und einen Stromanschluss. Mehr brauchten wir auch nicht für die zwei Übernachtungen. Entscheidend: Der Hafen ist nur wenige Gehminuten von unserem Ziel entfernt: Weltkulturerbe Haithabu – Danewerk

Haithabu

Hier gibt es ein Museum mit vielen ausgestellten Exponaten aus der Wikingerzeit. Auf anschauliche Tafeln werden geologische, geografische und wirtschaftliche Zusammenhänge aus der Wikingerzeit veranschaulicht.

Wikingerboot

Dieses Wikingerboot besteht zum Teil aus Originalfunden und wurde annähernd originalgetreu komplettiert, um das Aussehen und die Größe der Schiffe aufzuzeigen.

Im Wikingerdorf wurden einige Häuser aus der Wikingerzeit mit den damalig vorhandenen Materialen und Werkzeugen nachgebaut.

Wikingerdorf Haithabu

Hier konnten wir nachempfinden, unter welchen Bedingungen damals die Menschen gelebt haben müssen.

Wikingerhaus

Selbst das Regieren dürfte nicht viel Spaß bereitet haben. Ich fand den „Thron“ jedenfalls nicht sehr bequem.

Wikingerthron

Im nahegelegenen See, der früher zur Schlei bzw. Ostsee gehörte, entdeckten wir ein weiters Wikingerboot.

Wikingerboot

Beim Wandern um den See entdeckten wir weitere Relikte aus der Zeit. Dieser Runenstein sollte an eine wichtige Person aus damaliger Zeit erinnern.

Runenstein

Ein fantastischer Sonnenuntergang und das Panorama von Schleswig versüßten uns den Abend.

SonnenuntergangPanorama von Schleswig am Abend

 

 

 

 

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