Winterschlaf

Ende Oktober war es soweit, die Manati kam auf’s Trockene. Zunächst wurde der Mast gelegt.

Danach machte sich der Kran daran, die Manati aus dem Wasser zu hieven. Das Unterwasserschiff machte Bekanntschaft mit dem Muschelschaber, wobei dort kaum Anhaftungen vorhanden waren. Lediglich der Saildrive und die Schraube waren erneut mit „Pocken“ übersät.

Im Bock wurde die Manati dann

auf dem Gelände abgestellt und anschließend von mir zugedeckt, damit sie nicht so friert. Quatsch: Die Plane sollte verhindern, dass das Teak-Deck im Winter Frostschäden erleidet. Jetzt begann also Manatis Winterschlaf.

Von wegen Winterschlaf!

Bereits nach dem ersten heftigen Sturm bin ich wieder hin – und das war auch gut so!!! Die Plane war eingesunken. Riesige Wassersäcke belasteten die Reling. Eine Relings-Stütze war bereits verbogen. Eine neue Konstruktion musste her. Ein nahegelegener Baumarkt wurde geplündert und die Plane anders gestützt.

Zu Hause wurde ein neues Schaltpanel gebaut. Das Verbauen in die vorhandene Verdrahtung durchdacht und Verbindung mit einem Edelstahlschlosser aufgenommen, welcher die Manati mit Bugspriet, fester Reling und neuem Heckkorb nebst Sitzen und integriertem Geräteträger versieht.

Die Boot in Düsseldorf wurde ebenfalls besucht.

Ernüchterung

Im Frühjahr dann war’s vorbei mit dem „Winterschlaf“. Die Planen-Konstruktion hatte sich nicht bewährt. Es gab immer noch Wassersäcke.

Die Unterkonstruktion war zusammengebrochen. Eine weitere Stütze stark verbogen. Nächsten Winter muss das unbedingt besser werden.

 

 

 

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